Der Milchaufschäumer ist in den letzten Jahren zu einem unbedingt nötigen Utensil für Hobby-Barista (Kaffeekünstler) geworden. Bei jedem Milchschäumer ist das Grundprinzip dosiert Hitze an die Milch zu geben und mechanisch Verbindungen zu brechen. Das Ergebnis ist eine Umordnung der Emulsion Milch; der Schaum entsteht.
Die einfachste Form des Milchaufschäumers, auch wenn nicht immer die günstige Variante, ist, der manuelle Aufschäumer. Hier wird eine Siebstruktur vom Besitzer durch vertikale Bewegungen durch die Milch gepresst. Diese Variante hat ein quasi eingebautes “sportliches” Training und ist in jedem Fall günstiger zu erstehen als ein Kaffeevollautomat. Allerdings benötigt man schon etwas Übung, bis der perfekte Milchschaum entsteht, es dauert auch immer etwas länger als mit den anderen Methoden.
Die zweite Form setzt auf elektrische Rührung und hat im Kern eine Art von kleinem Schneebesen, der die Milch rührt. Oft sind diese Geräte relativ laut und es spritzt etwas beim Zubereiten. Zudem dauert es auch hier ein bisschen Zeit, bis der Schaum entsteht.
Bequemer geht es mit Kaffeevollautomaten, in denen ein Dampfaufschäumer integriert ist. Hier liegt man zwar preislich schnell in einem gehobenen Bereich, hat aber als Ergebnis immer guten und schnell produzierten Milchschaum. Hier sollte man nur darauf achten, dass man sich selber oder kleinere Kinder im Haushalt nicht durch ungeschickte Handhabung verbrüht.
Mittlerweile gibt es basierend auf der eben beschriebenen Methode auch komplette “stand alone” Milchaufschäumer mit Dampfaufschäumung. Der Vorteil ist hierbei natürlich, dass man sich nicht einen kompletten Kaffeevollautomaten kaufen muss.Auch besteht hier keine Gefahr sich zu verbrühen, da das Gerät geschlossen arbeitet. Ein grober Nachteil ist aber der höhere Platzbedarf auf der Arbeitsfläche.










