Ein lieber Mensch wünscht sich zum Geburtstag einen selbstgebackenen Kuchen und nun hat man die Qual der Wahl: Bäckt man den Kuchen in der besonderen Herzkuchenform oder doch lieber in der altbewährten Springform? Nimmt man eine Kuchenform aus herkömmlichem, beschichtetem Metall oder eher Keramik oder Silikon? Kuchenformen gibt es heute wie Sand am Meer. Von der Herzform über den Fußballkuchen bis hin zum Marienkäfer ist heute fast alles dabei. Doch was braucht man eigentlich wirklich?
Unverzichtbare Kuchenformen
Fettpfanne
Kauft man heute einen Elektroherd, ist sie meist standardmäßig gleich mit dabei, die Fettpfanne. In ihr bäckt man Blechkuchen, aber auch Pizza und Gemüsekuchen. Außerdem kann man die Fettpfanne auch gut zum Erwärmen von verschiedensten Speisen im Ofen benutzen oder auch mal um einen Braten darin zu garen.
Springform
Eine Springform braucht man, wenn man einen runden Kuchen backen möchte. Die meisten Rezepte beziehen sich dabei auf eine Springform mit 26cm Durchmesser. Es gibt sie aber auch mit 24 oder gar 28cm Durchmesser.
Kastenform oder Napfkuchenform
Die beiden Kuchenformen sehen zwar sehr unterschiedlich aus (Kastenform rechteckig, Napfkuchenform rund mit Loch in der Mitte), aber viele Kastenkuchen lassen sich auch problemlos in einer Napfkuchenform backen und umgekehrt. Möchte man allerdings gerne auch mal ein Brot backen, so sollte man auf die Kastenform nicht verzichten, denn das wird in der Napfkuchenform leider nichts.
Eventuell verzichtbare Kuchenformen
Tarteform
Bäckt man leidenschaftlich gerne Tartes, dann sollte man auch diese Kuchenform natürlich in seiner Küchenausstattung mit dabei haben. Passiert es aber nur ab und an mal, dass man auf ein Tarterezept stößt, so kann man dieses meist auch in einer Springform nachbacken, man muss nur mit dem Rand besonders gut aufpassen.
Obstbodenform
Die Obstbodenform ähnelt im Aussehen der Tarteform und ist speziell für Obstböden geeignet. Der Rand der Obstbodenform ist niedriger als der einer Springform und wellenförmig, so bekommt der Obstboden auch eine schöne Optik.
Verschiedene Materialien für Kuchenformen
emailliertes Metall
Die gängigsten Kuchenformen (von der Fettpfanne mal abgesehen) bestehen wohl aus beschichtetem Metall. Sie sind schnell zu reinigen, leicht und leiten die Wärme des Ofens schnell ins Innere des Kuchens. Man bekommt sie bereits unter zehn Euro im Handel zu kaufen. Möchte man aber gerne eine etwas längere Lebensdauer für seine Kuchenformen haben, so sollte man eher etwas tiefer in die Taschen greifen und ein Metall wählen, welches zum einen dicker und damit auch formbeständiger ist und zum anderen nicht rostet.
Keramik
Auch Keramikformen gibt es noch. Sie sind zwar etwas teurer und auch schwerer und leiten die Wärme nicht ganz so schnell ins Innere, aber sie sind dafür fast unverwüstlich und rosten nicht.
Silikon
Silikonbackformen sind immer mehr im Kommen. Manche schwören darauf, weil sie eine kürzere Backdauer haben und sich der Kuchen leicht lösen lässt. Für andere kommen Silikonformen gar nicht in Frage, weil die Gefahr besteht, dass der Kuchen beim aus der Form Lösen bricht und weil manche, etwas günstigere Formen, schnell brüchig werden.











