Ein Kräutermesser ist, wie der Name schon besagt, zum Zerkleinern von Kräutern gedacht. Es gibt verschiedene Arten des Kräutermessers, aber eines ist ihnen allen gleich: Sie haben eine gebogene Schneide, sodass eine wiegende Bewegung nötig ist, um die Kräuter zu zerkleinern. Wenn sie aus einer Klinge bestehen, die gebogen ist und aus Griffen an beiden Enden, die senkrecht stehen, werden sie auch direkt als Wiegemesser bezeichnet. Manche Wiegemesser bestehen auch aus zwei parallelen Klingen, die durch die Griffe an den Enden miteinander verbunden sind. Ein solches Kräutermesser ist ca. 15 bis 20 cm lang. Früher wurden diese Messer nicht nur für Kräuter verwendet, sondern auch für andere Arten von Kochzutaten, die sehr fein zerkleinert werden mussten, heute aber haben sich dafür andere Haushaltsgeräte durchgesetzt. Doch auch Kräutermesser mit nur einem Griff, wie bei den meisten Messern üblich, sind im Handel erhältlich. Zudem gibt es vereinzelt Messer, die aus einer gebogenen Klinge bestehen und den Griff direkt oben an der gesamten Klinge haben. Die wiegenden Schnitte dieser Messer ermöglichen eine akkurate Zerkleinerung der Kräuter und rasches Arbeiten. Da die Schneide die Kräuter nicht zerquetscht, können sich die Aromen der Kräuter besser entfalten. Gleiches gilt auch für anderes, kleines Schneidgut, Nüsse und auch Samen und Lebensmittel, die ein starkes Aroma besitzen. Ein solches Kräutermesser hat immer eine breite Klinge, sodass die Kräuter auf der Klinge direkt an den gewünschten Ort gebracht werden können. Wie bei allen guten Messern gilt, dass ein Kräutermesser einen stabilen Griff aufweisen sollte. Qualitativ höherwertige Messer machen beim Schneiden einen deutlichen Unterschied.
Wer das Kräutermesser richtig einsetzen möchte, nutzt es auf einem großen Brett und legt beide Hände an das Messer, die eine Hand an den Griff, die andere an die Klingenspitze. Dann wird das Messer auf und ab bewegt, man wiegt es also. Dabei bewegt man sich mit dem Messer etwas von vorne nach hinten. Mit Hilfe des Messerrückens lassen sich die Kräuter so lange zusammenschieben und hacken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.












