Espressokocher

Ein Espressokocher bringt uns Italien ein gutes Stück näher.

Was ist ein Espressokocher

Manuelle Espressokocher, oder auch Espressokannen genannt, bestehen aus einem 3-teiligen Kannenset. Der untere Teil, quasi der Kessel, wird mit Wasser gefüllt. Der mittlere Teil, der Trichtereinsatz, wird mit Kaffeepulver befüllt und der obere Teil mit Steigrohr fängt den fertigen Espresso auf. Durch Erhitzung der Kanne auf einer herkömmlichen Herdplatte wird Überdruck erzeugt, der das heiße Wasser im unteren Teil durch das Kaffeepulver im Trichtereinsatz drückt. Durch ein Feinsieb an der Unterseite des Kessels fliesst der Espresso, bevor er durch das Steigrohr aufsteigt und in das Kannenoberteil läuft. Die elektrische Variante arbeitet nach dem gleichen Prinzip und liefert sehr schnell qualitativ hochwertige Geschmackserlebnisse. Das Arbeitsprinzip dieser Küchengeräte gleicht der Arbeitsweise eines Wasserkochers.

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Vor- und Nachteile

Da die Temperatur sehr entscheidend für die Geschwindigkeit des Wasserdurchlaufs ist, sind Ceranherde eher ungeeignet für manuelle Espressokocher. Empfehlenswert sind Gasherde, da sie sehr schnell eine hohe Temperatur erreichen. Natürlich gilt es auch, die Kosten bei Erhitzung durch die Herdplatte zu beachten, da der Stromverbrauch für den elektrischen Espressokocher wesentlich niedriger ist.

Welche Ausführungen gibt es

Während die ersten Kannen noch aus Aluminiumguss hergestellt wurden, werden die Modelle heute auch in Edelstahl angeboten, da die Reinigung besser umgesetzt werden kann und der Optik eine edle Note verliehen wird. Diverse Hersteller bieten farbige Trends und gebürstetes Edelstahl für die beliebten Geräte an, sowie Behälter aus Glas und Porzellan. Bei diesem Material ist allerdings Vorsicht geboten, da die Montage der Kanne auf den Kessel die Gefahr beinhaltet, das der Henkel bricht. Der klare Vorteil: Porzellan ist spülmaschinenfest, während Aluminium von Hand gereinigt werden muss.

Wo liegen die Preisklassen

Die Preisklasse richtet sich selbstverständlich nach der Ausführung und den technischen Merkmalen. Gestaffelt sind die Preise ab ca. 11,- Euro für ein manuelles Gerät bis hin zu 250,- Euro für spezielle Kannen, die auch mit Induktionsherden betrieben werden können. Ein guter Durchschnittspreis für ein qualitativ zufriedenstellendes Gerät liegt bei 50,- Euro, wobei die Preise je nach Anbieter variieren.

Wer seine Gäste und sich selbst mit einem Hauch Süden verwöhnen möchte, sollte sich auf alle Fälle diesen Luxus gönnen.