Backformen sorgen dafür, dass Kuchen und andere Gebäck beim Backen seine Form erhält. Heutzutage ist allerdings die Auswahl, die es an verschiedenen Materialien und Formen gibt, riesig und kaum überschaubar. Daher ist es kein Wunder, dass man oft nicht weiß, welche Backform die die Richtige für den individuellen Gebrauch ist. Insgesamt gibt es vor allem Backformen aus Silikon, aus Emaille oder auch aus Weiß- bzw. Schwarzblech mit oder ohne Antihaftbeschichtung. Für was man sich entscheidet, hängt also ganz von einem selbst ab. Natürlich hat auch jedes Material seine Vor- und Nachteile.
Viele Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften
Als schier unverwüstlich gelten Silikonformen. Sie sind in vielen Formen und Größen erhältlich, so auch als abstrakte Form wie zum Beispiel als Herz, Hexenhaus, Zug oder andere besondere Motive. Der große Vorteil ist, dass man sie nicht einfetten muss. Trotzdem kann der Kuchen schnell und einfach daraus gelöst werden. Sie sind auch gegen hohe Temperaturen resistent und trotzden auch der Kälte: Bis zu einer Temperatur von -60 Grad bleiben sie voll funktionsfähig, daher sind sie auch als Eisform sehr nützlich. Der Nachteil ist, dass große Backformen ist instabil sind. Beim gebrauch ist es daher optimal, wenn man sie erst füllt und dann auf ein Backblech stellt. Vermeiden sollte man es, den Kuchen bereits in der Form zu schneiden, da man hier schnell Löcher hinein schneiden kann.
Backformen aus Weißblech sind meist sehr günstig. Sie sind in vielen Formen für den Haushaltsbedarf erhältlich. Allerdings muss man sie stets gut einfetten. Wenn man Biskuit- oder Rührteige herstellt, so sollte man die Form noch extra mit Mehl einstreuen. Formen aus Weißblech oder Emaille sind in der Anschaffung relativ preisgünstig. Es gibt sie in allen klassischen Formen, auch als flaches Backblech. Sie müssen stets gut eingefettet werden. Bei Rührteigen oder Biskuit empfiehlt es sich, die Form zusätzlich mit Mehl oder Gries auszustreuen. Backformen, die aus Schwarzblech bestehen, muss man dagegen kaum oder gar nicht einfetten. Ihr Vorteil ist, dass sie durch das dunkle Blech die Hitze schnell an den Teig abgeben und er so schneller fertig ist. Somit ist das Material also sehr wichtig für das Bräunungsverhalten.









